4K AI Vision · on-device-Verarbeitung · keine Gesichtserkennung · CE-konform (EU)
Vier Bausteine, die ineinandergreifen
Die meisten Ballmaschinen sind im Grunde eine Schleuder mit Timer. Tenniix ist etwas anderes: ein vision-basierter Roboter, der die Szene auf dem Court erfasst, in Echtzeit versteht, wo Spieler und Ball sind, und daraus entscheidet, wohin der nächste Ball gespielt wird.
Das klingt nach viel – also zeigen wir, wie es technisch funktioniert. Das Auge (AI Vision), das Maßband (UWB-Tracking), der Muskel (QDD-Motorik) und das Gehirn (Drill-Engine) greifen ineinander. Und weil eine Kamera berechtigte Fragen aufwirft, erklären wir danach genau, was das Gerät sieht – und was es niemals verlässt.
Das Auge
AI Vision erfasst Spieler, Ball und Landepunkt – in 4K, on-device.
Das Maßband
UWB misst die Spielerposition zentimetergenau, unabhängig vom Licht.
Der Muskel
QDD-Motorik schießt mit präzisem Spin und Tempo – kompakt und leise.
Das Gehirn
Die Drill-Engine entscheidet, wohin der nächste Ball gehört.
1 · AI Vision
4K Dual-Kamera, die rechnet, wo sie steht
Im 4K AI Vision Modul (Serienausstattung der Tenniix Pro, nachrüstbar für Basic) sitzt eine Dual-Kamera, die den Court in 4K-Auflösung erfasst. Zwei Linsen liefern eine räumliche Sicht – das Gerät erkennt nicht nur, dass sich etwas bewegt, sondern wo im Raum es sich befindet: Spielerposition, Ballflug, Landepunkt.
Entscheidend ist, wo gerechnet wird: direkt auf dem Gerät (on-device). Die Bildverarbeitung läuft auf einem eingebauten Rechenmodul, nicht in einer Cloud. Das bringt zweierlei: Geschwindigkeit – die Entscheidung „nächster Ball dahin“ muss in Millisekunden fallen, dafür darf kein Bild erst um die halbe Welt geschickt werden. Und Datenschutz – was die Kamera sieht, bleibt physisch im Gerät.
Erkennung von Spielerposition und Bewegung in Echtzeit
Verfolgung des Ballflugs und präzise Landepunkt-Bestimmung
Grundlage für Smart Training & Smart Match Mode (Gegnersimulation)
Datenbasis für die Landepunkt-Analyse in der App (Heatmaps, Statistiken)
2 · UWB-Hybrid-Tracking
Zentimetergenau, auch wenn die Kamera an Grenzen kommt
Reine Kamera-Erkennung hat physikalische Grenzen – Gegenlicht, schnelle Bewegung, Verdeckung. Deshalb kombiniert Tenniix Pro die Vision mit UWB (Ultra-Wideband), einer Funktechnik zur extrem präzisen Distanzmessung, wie sie auch in modernen Smartphones zur Ortung steckt.
Im Zusammenspiel mit dem Voice-Armband am Handgelenk misst das System die Position des Spielers funkbasiert – auf Zentimeter genau, unabhängig von Lichtverhältnissen. Kamera und UWB ergänzen sich: Die Vision liefert die Szene, UWB liefert die harte Distanz. Dieses Hybrid-Tracking ist der Grund, warum die Bälle dahin kommen, wo Training wirklich greift.
Roboter mit KameraSpieler mit Voice-Armband
AI Vision (Szene)
UWB-Funk (Distanz)
Hybrid: präziser Landepunkt
3 · QDD-Motorik
Zwei Räder, volle Kontrolle über Spin und Tempo
Damit ein Ball mit echtem Topspin und Slice fliegt, braucht es zwei unabhängig angesteuerte Abschussräder (Dual-Wheel) – und Motoren, die Drehzahl und Drehmoment fein und schnell regeln. Tenniix setzt auf QDD-Antriebe (Quasi-Direct-Drive): eine Bauweise, die hohes Drehmoment mit präziser, reaktionsschneller Steuerung verbindet und dabei kompakt und leise bleibt.
Ballgeschwindigkeit
bis 120 km/h
Spin (Topspin & Slice)
1.500–10.000 RPM
Aufschlagintervall
2–8 s
Höhenwinkel
14–48°
Horizontalwinkel
±20°
Voreingestellte Schusstypen
9 (Grundlinie, Moonball u. a.)
Und das alles in einem Gehäuse von 392 × 232 × 416 mm bei rund 8,5 kg – etwa die Hälfte klassischer Maschinen. Die kompakte QDD-Motorik ist ein wesentlicher Grund, warum Tenniix gleichzeitig stark und tragbar sein kann.
4 · Drill-Engine
1.000+ Profi-Drills, die zu dir passen
Wahllos Bälle zu spielen macht keinen besseren Spieler. Strukturiertes, ansteigendes Training schon. Die Drill-Engine von Tenniix enthält über 1.000 Profi-Drills, die sich dynamisch an dein Niveau (NTRP/LK-orientiert) anpassen – vom kontrollierten Grundlinien-Rhythmus bis zum unvorhersehbaren Match-Szenario.
Mit dem AI Vision Modul wird daraus mehr als eine Playlist: Im Smart Training reagiert das Gerät auf deine Position, im Smart Match Mode simuliert es einen Gegner, der mitlernt und seine Strategie in Echtzeit anpasst. Steuern kannst du alles freihändig per Voice-Armband und (bei Pro) per Gestensteuerung, mit LED-Feedback in Echtzeit. Kein Smartphone-Gefummel zwischen den Schlägen.
Datenschutz-Architektur
Eine Kamera auf dem Court? Berechtigte Frage. Hier ist die ehrliche Antwort.
Tenniix ist nach dem Prinzip Privacy by Design (Art. 25 DSGVO) gebaut. Das Herzstück: Die Bildverarbeitung läuft auf dem Gerät selbst.
Ein Gerät mit Kamera muss erklären können, was mit den Bildern passiert. Die Kamerabilder werden lokal ausgewertet, um Position und Ballflug zu berechnen, und nicht als Video in eine Cloud hochgeladen. In die App fließen ausschließlich die abgeleiteten Trainingsdaten – Landepunkte, Statistiken, Fortschritt. Also Zahlen, kein Videostream von dir.
Verarbeitung on-device
Bleibt im Gerät
Das Kamerabild (4K)
Pose- und Ballerkennung
Echtzeit-Berechnung der Schussentscheidung
on-device-Grenze
Verlässt das Gerät
Nur auf deinen Wunsch – und ausschließlich als Zahlen, nie als Video.
Landepunkte & Trefferstatistiken
Trainingsfortschritt
Heatmaps in deiner App
Was Tenniix bewusst nicht tut
Keine Gesichtserkennung – das System erkennt eine Position, keine Identität.
Keine Biometrie – keine biometrischen Merkmale (Art. 9 DSGVO) erfasst oder gespeichert.
Keine Emotionserkennung – damit bleibt das Gerät unter dem EU AI Act bei minimalem Risiko.
Keine Cloud-Videos – das Bildmaterial verlässt das Gerät nicht als Aufnahme.
Für den Vereinsbetrieb: Wo Tenniix öffentlich auf Vereinsplätzen läuft und Dritte ins Bild geraten können, stellen wir ein Beschilderungs-Kit („KI-Trainingsgerät mit Kamera in Betrieb“) bereit und weisen in der Buchungsbestätigung darauf hin – damit Transparenz gewahrt bleibt.
Details und die vollständige Einordnung findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Gebaut von Enhance Robotics
Tenniix wird von Enhance Robotics entwickelt – einem Team, das Robotik, Computer Vision und Sport zusammenbringt. Die Idee dahinter ist einfach und schwer zugleich: einen Trainingspartner zu bauen, der die Intelligenz eines Coaches mit der Verfügbarkeit einer Maschine verbindet, und das in einem Gehäuse, das du mit einer Hand trägst.
Die schwierigen Entscheidungen liegen genau in diesen Spannungsfeldern: stark und leicht (QDD-Motorik statt schwerer Standardmotoren), intelligent und privat (on-device statt Cloud), präzise und robust für den täglichen Court-Einsatz. Das Gerät ist CE-konform in die EU gebracht, kommt mit deutschem Handbuch und 24 Monaten Gewährleistung.
Technik ist das eine. Spüren ist das andere.
Du hast gelesen, wie Tenniix sieht, misst, rechnet und entscheidet. Am überzeugendsten ist es auf dem Platz: Sieh dir Tenniix Pro im Detail an oder vergleiche die Modelle.